Der Weg zur eigenen Homepage

Bei vielen Internetusern kommt früher oder später der Wunsch nach einer eigenen Homepage auf. Nur - wie macht man das eigentlich? Ich will hier eine kurze Anleitung geben, wie's geht.

Es gibt einige wenige grundsätzliche Sachen, die man wissen muss, bevor man den ersten Versuch macht. Diese Sachen werden hier auf diesen Seiten beschrieben.

Das Internet

Dieses Bild habe ich bei Selfhtml, einer sehr guten Website zum Thema HTML kopiert.

Zunächst muß man einiges über das Internet wissen. Das Internet ist ein weltweites Netz von Computern die alle miteinander verbunden sind. Ein Teil dieses Internets ist das WWW (world wide web). Die Computer, die an das Internet angeschlossen sind kann man in 2 Hauptgruppen einteilen: Server und Clients. Die Server sind Rechner, die Dienste für die Clients bereit stellen. Für dich ist hauptsächlich der oder die Server wichtig, der von deinen Providern bereit gestellt wird. Ein Provider (von englisch to provide - "zur Verfügung stellen, vermitteln") ist eigentlich jemand, der etwas bereitstellt. Du benutzt, um Zugang zum Internet zu bekommen, einen Zugangsprovider. Das ist eine Firma oder Organisation wie z. B. T-Online, AOL oder Compuserve, die eine Verbindung zum Internet oder Teilen davon für Endkunden anbietet. Aber das weißt du wohl, denn du hast ja einen, sonst könntest du das hier nicht lesen. Seine Aufgabe besteht darin, Daten von deinem Rechner an die Adressen zu verschicken wo sie hin sollen und Daten die du anforderst von anderen Adressen zu holen. Daten kann man nur von Rechnern erhalten, die gerade online (das heißt mit dem Netz verbunden) sind und ausdrücklich zum Versand von Daten konfiguriert sind. Niemand kann Daten von deinem PC anfordern, ohne dass du das genehmigst! (Es ist aber möglich, dass auf deinem PC ohne dein Wissen ein Programm läuft, das diese Erlaubnis erteilt, doch das gehört zum Thema Websicherheit und nicht in einen HTML- Kurs). Es gibt auch noch andere Provider. Z.B. die Webspaceprovider. Sie stellen dir Speicherplatz auf ihrem Server zur Verfügung. Die Daten auf diesem Webspace können von jedem Rechner der mit dem Web verbunden ist angefordert werden. Darauf gehe ich im Kurs "Veröffentlichen der Homepage" noch ein.

Daten liegen normalerweise in einer Form vor, mit der man von Natur aus nichts anfangen kann. Eine Telefonsteckdose ist mit dem Telefonnetz und dadurch mit dem Internet verbunden. Auch bei genauer Betrachtung der Dose kann man auch bei starker Vergrößerung keine einzige Webseite sehen. Auch der PC erhält von der Dose nur elektrische Impulse. Man braucht ein Programm das die Impulse auswertet und in eine für dich brauchbare Form umwandelt. Natürlich sendet die Telefondose ganz andere Impulsfolgen an den Rechner als z.B. das Mikrofon, das du möglicherweise angeschlossen hast. Das Programm, das speziell die Daten der Webseiten verarbeitet nennt man Browser (von englisch to browse "in Büchern blättern, schmökern"). Es gibt verschiedene Browser. Die wichtigsten sind der Internet Explorer von Microsoft, der Netscape Navigator, Mozilla und Opera. Es gibt aber noch mehrere 100 andere Browser. Leider sind nicht alle diese Browser zueinander kompatibel. Jeder interpretiert die Daten etwas anders und stellt die Seiten dadurch etwas anders dar. Damit überhaupt eine sinnvolle Darstellung möglich ist, hat man sich in den Anfangszeiten des Internets auf einen bestimmten Zeichensatz geeinigt, der verwendet werden darf.

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Das war der sogenannte ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange = Amerikanischer Standardcode zum Austausch von Informationen). Er enthält 128 Zeichen (28=128. Jedes Zeichen belegt also 1 Byte). Die Zeichen sind von 0 bis 127 numeriert. Die ersten 32 Zeichen (also Zeichen 0 bis 31) sind Steuerzeichen. Die anderen Zeichen habe ich in der Tabelle links dargestellt. Das erste Zeichen (32) ist das Leerzeichen.

Dieser Code hat ausgereicht, um damit Informationen zu übertragen. Damit man aber interessante Seiten mit Bildern und Textformaten machen kann, hat man eine Textbeschreibungssprache eingeführt. Sie heißt Hypertext Markup Language, kurz HTML. Diese Sprache stellt gewissermaßen eine Norm dar, wie Webseiten geschrieben werden müssen damit sie später so aussehen, wie sie eben aussehen sollen. Sie basiert auf der englischen Sprache, aber da es nur eine recht begrenzte Anzahl von Anweisungen gibt, kann man sie auch leicht erlernen, wenn man kein Englisch kann.

Da der ASCII-Code nicht für alle Anwendungen ausreicht, hat man den Zeichensatz später auf 256 Zeichen erweitert. Die zusätzlichen 128 Zeichen enthalten z.B. länderspezifische Zeichen wie die deutschen Buchstaben Ä, Ö, Ü, ä, ö, ü und ß. Daher wird die zweite, zusätzliche Hälfte des Zeichensatzes auch auf verschiedenen Rechnern unterschiedlich dargestellt. Es leuchtet ein, dass man auf einem koreanischen Rechner andere Zeichen braucht, als die eben genannten. Damit der Browser weiß, welcher Ländercode gemeint ist, kann er in der Seite festgelegt werden, doch dazu später mehr. Alle Ländercodes haben auf jeden Fall diese ersten 128 Zeichen des ASCII-Codes gemeinsam. Diese Zeichen werden in allen Browsern weltweit gleich interpretiert.

Zunächst mußt du dich also mit der Textbeschreibungssprache HTML befassen. Das ist zum Glück eine Sprache, die man am besten an Beispielen und durch Praxis lernt. Es folgt also fast keine trockene Theorie mehr.

Weiter geht's mit dem HTML-Crashkurs.


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