In dieser Region gibt es sehr viele Termitenhügel. Teilweise erreichen sie eindrucksvolle Höhen. Deutlich sieht man, dass die Spitze nach Norden geneigt ist um der Sonne möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten (wir sind ja südlich vom Äquator). Diese Neigung ist, zumindest im Südsommer, eine bessere Orientierungshilfe als der Stand der Sonne selbst. Wer, wie ich, gewohnt ist sich zumindest teilweise nach der Sonne zu orientieren, wird in Namibia Probleme haben. Nicht dass die Sonne fast senkrecht steht ist das Hauptproblem. Das kommt nur zum Tragen wenn man bewusst versucht anhand des Sonnenstandes eine Himmelsrichtung zu bestimmen. Es ist recht schwierig Orte oder Wege wieder zu finden, weil man sich unbewusst mit Hilfe von Licht und Schatten, auch mit erwarteten Lichtern und erwarteten Schatten, orientiert. Hier greift die Tatsache, dass sich hier die Sonne gegen den Uhrzeigersinn bewegt. Wie oft hat man sich schon gewundert dass bei anderen Lichtverhältnissen alles ganz anders aussieht und Wege schwer zu finden sind. Das wird hier noch wesentlich verstärkt weil sich die Lichtverhältnisse anders ändern als man es gewohnt ist.
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